Ashtanga Yoga

und die Mysore-Praxis – Tradition trifft individuelle Freiheit

„Übe, übe, und alles wird kommen.“ Sri K. Pattabhi Jois

Ashtanga Yoga ist eine der bekanntesten und gleichzeitig herausforderndsten Yoga-Traditionen der Welt. Es verbindet Dynamik, Atmung und Meditation in einer festen Abfolge von Asanas (Körperhaltungen). Doch was macht Ashtanga so besonders? Und warum ist die Mysore-Praxis der Schlüssel zu einem individuellen Zugang?


Die Wurzeln von Ashtanga Yoga

Ashtanga Yoga basiert auf einer uralten indischen Praxis, die durch Sri K. Pattabhi Jois in den Westen gebracht wurde. Es ist ein systematisches und kraftvolles Übungssystem, das aus sechs Serien besteht – von der ersten, grundlegenden Serie bis hin zu den extrem fortgeschrittenen Asana-Sequenzen.

Das Besondere: Die Abfolge der Haltungen bleibt stets gleich, sodass sich der Geist auf die Vertiefung der Praxiskonzentrieren kann, statt immer neue Bewegungen zu lernen. Diese stabile Struktur bietet die Möglichkeit, die eigene Entwicklung über die Zeit hinweg bewusst zu erleben.

Die Mysore-Praxis – Selbstbestimmt und individuell

Die Mysore-Praxis ist die traditionellste und gleichzeitig individuellste Form des Ashtanga Yoga. Sie ist nach der Stadt Mysore in Südindien benannt, wo Pattabhi Jois diese Praxis entwickelte.

Wie funktioniert Mysore?

  • Jeder Übende praktiziert die festgelegte Serie in seinem eigenen Tempo.
  • Die Praxis findet im Stille-Raum statt – jede:r konzentriert sich auf die eigene Atmung und Bewegung.
  • Ein Lehrer oder eine Lehrerin ist anwesend, um individuelle Anpassungen und Hilfestellungen zu geben.
  • Die Übungszeit ist flexibel: Die Teilnehmenden kommen und gehen im eigenen Rhythmus.

Warum Mysore?
Die Mysore-Praxis ermöglicht es, die eigene Praxis in einem geschützten Raum zu vertiefen. Es geht nicht darum, in einer vorgegebenen Choreografie zu funktionieren, sondern die Asanas in der eigenen Geschwindigkeit zu erarbeiten. Das fördert Selbstverantwortung und intensive Selbstwahrnehmung.


Meine Ausbildung bei Dr. Ronald Steiner – Wissen und Herz vereint

Eine besondere Ehre ist für mich die Möglichkeit, bei Dr. Ronald Steiner zu lernen – einem der renommiertesten Ashtanga-Lehrer Europas. Seine Herangehensweise verbindet die traditionelle Praxis mit fundierten, modernen Erkenntnissen aus der Medizin und Bewegungslehre.

Dr. Steiner schafft es, die oft als starr empfundene Ashtanga-Tradition mit einem innovativen Ansatz zu verbinden. Er versteht es, die Praxis an die individuellen körperlichen Voraussetzungen anzupassen, ohne die Essenz des Ashtanga zu verlieren. Diese Kombination aus Tiefe und Praxisnähe macht ihn für mich zu einem der inspirierendsten Lehrer, die ich kennenlernen durfte.

Die Ausbildung bei ihm hat nicht nur mein Wissen über die physiologischen Zusammenhänge von Bewegung und Atmung vertieft, sondern mir auch gezeigt, wie wichtig es ist, die eigene Praxis mit Achtsamkeit und Intuition zu gestalten. Besonders schätze ich seine Fähigkeit, die körperliche Praxis mit einer inneren Haltung zu verbinden – eine Haltung der Geduld und des Respekts gegenüber dem eigenen Körper.

Ich bin unglaublich dankbar, von ihm lernen zu dürfen und diese Erkenntnisse an die Menschen weiterzugeben, die zu Sacred Homebase kommen.


Warum Ashtanga und Mysore?

Ashtanga ist weit mehr als nur körperliches Training – es ist eine Lebensphilosophie. Durch die regelmäßige Praxis lernen wir:

  • Durchhaltevermögen: Die feste Abfolge lehrt Disziplin und Fokus.
  • Selbstvertrauen: Durch die individuelle Praxis im Mysore-Stil wachsen Vertrauen und Selbstständigkeit.
  • Achtsamkeit: Die Synchronisation von Atem und Bewegung bringt Körper und Geist in Einklang.
  • Gesundheit: Regelmäßiges Üben stärkt die Muskulatur, verbessert die Beweglichkeit und unterstützt das allgemeine Wohlbefinden.

Mysore bei Sacred Homebase

Die Mysore-Praxis bei Sacred Homebase ist eine Einladung, die eigene Praxis auf eine neue Ebene zu heben – unterstützt durch erfahrene Lehrer:innen, die den individuellen Weg respektieren und fördern.

Ashtanga Yoga bei Sacred Homebase bedeutet:

  • Gemeinschaftliches Üben: In der Gruppe, aber doch bei sich selbst bleiben.
  • Individuelle Anleitung: Persönliche Hilfestellung und Korrektur – angepasst an die eigenen körperlichen Möglichkeiten.
  • Tiefe Praxis: Raum für Stille, Konzentration und innere Entwicklung.

Ich empfinde es als Geschenk, die Kraft und Tiefe des Ashtanga Yoga an einem Ort wie Sacred Homebase weitergeben zu dürfen. Inspiriert von Dr. Ronald Steiners Ansatz, möchte ich die Weisheit der Praxis so vermitteln, dass sie sowohl traditionell verwurzelt als auch zeitgemäß zugänglich ist.


Ashtanga Yoga ist kein Ziel, sondern ein Weg. Die Mysore-Praxis lehrt uns, Geduld mit uns selbst zu haben und die Kraft aus der eigenen Tiefe zu schöpfen. Bei Sacred Homebase erfährst du, wie die Praxis zu einem festen Bestandteil deines Lebens werden kann – verbunden mit Gemeinschaft, Natur und persönlichem Wachstum.